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Otto ZITKO
ohne Titel aus 2006 - FarbSerigraphie


handsigniert, bezeichnet mit h.c.
datiert: 2006
Format der Darstellung:
abfallend, auf Transparentfolie, 45x60cm.

Künstler
Otto ZITKO, geboren 14. Februar 1959 in Linz, ist ein österreichischer Künstler. Er lebt und arbeitet in Wien. Otto Zitko studierte von 1977 bis 1982 an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Herbert Tasquil und Peter Weibel. Seine ersten Ausstellungen fanden 1978 im Künstlerhaus Wien und 1982 in der Galerie Peter Pakesch statt. Seit den 1980er Jahren beschäftigt sich Otto Zitko mit der Zeichnung als malerisches Mittel, die er, von der Ölmalerei kommend, nicht als vorbereitende Skizze oder Studie zur Malerei betrachtet, sondern als „Zeichnung, vom Standpunkt der Malerei aus argumentiert“. Als nichtmalender Maler ist Zitko ein „realistischer Abstrakter der alternden Moderne, eine avantgardistische Künstlerfigur, die in der Perfektion des Noch-Nicht mit dem Nie-Erreichten und dem Un-Vollendeten in Vollendung arbeitet – insofern ist er auch Romantiker: die Realität seiner Linie ist zugleich der Traum auf und in ihr unterwegs zu sein.“ (Herbert Lachmayer) Die Linie setzt Otto Zitkos sehr bewusst ein. Er öffnet manchmal einen Illusionsraum, dann wieder konzentrieren sich die Liniennetze seiner Zeichnungen auf den architektonischen Realraum ihrer Umgebung. In seinen allover Raumzeichnungen, beispielsweise zuletzt im Arnolfini, Bristol und im Hamburger Bahnhof, Berlin, übernimmt die Linie die Funktion räumliche Struktur und Ausdehnung zu bezeichnen. Die Linie wird in Interaktion mit der Architektur zum autonomen Thema. In seinen seriellen Arbeiten auf Aluminium und Zeichnungen auf Papier verweist die Linie auf ein Thema jenseits der Zeichnung und löst eine illusionistische Projektion in der Wahrnehmung aus.

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