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Romana FISCHER
Rudi - Mischtechnik aus 2007


handsigniert
Format der Darstellung:
46x30cm, auf Papier, geklebt in Passepartout, 70x50cm.
Passepartout leicht verschmutzt

Künstler
Romana FISCHER, 1981 geboren in Krems an der Donau am 20.02.1981, 2000 Matura AHS Krems, 2000-2005 Studium der Malerei bei Prof. Wolfgang Herzig an der Universität für Angewandte Kunst Wien, 2005 Diplomarbeit "DAS BIN ICH", Preis des Landes Niederösterreich.
Die Hühner sind zweifellos ein weiterer fundamentaler Pfeiler meiner Arbeit. („Hühner“ nenne ich meine Vögel nur der Einfachheit wegen; der Ausdruck ist eigentlich nicht ganz korrekt da sich mit der Zeit auch Perlhühner und zwei Stadttauben hinzugesellt haben, welche in die Gruppe allerdings vollständig integriert wurden.) Ich halte meine Hühner etlicher Rassen, Formen und Farben nun schon viele Jahre, sie stehen mir sehr nahe und in direkter Verbindung mit mir. Weil sie zu mir gehören und ein Teil von mir und meiner Identität sind, erweisen sich auch meine Vögel als essentieller Bestandteil meiner Malerei. Jedes meiner Hühner ist handzahm und menschenbezogen, hat einen Namen und besitzt eine einzigartige Persönlichkeit und einen unverwechselbaren Charakter. Ich sehe sie niemals als „Nutztiere“, bei jedem meiner Vögel handelt es sich um eine eigenständige Person, ein unverwechselbares Individuum, dessen Eigenschaften und Wesenszüge mit keinem anderen zu vergleichen sind. Hühner zeigen ein großes Spektrum an Empfindungen und Emotionen, es reicht zum Beispiel von Liebe über Eifersucht bis hin zu Aggression. Je nach Individuum gibt es schüchterne, extrem soziale, besonders intelligente und höchst unsympathische Exemplare, Introvertiertheit ist ebenso vertreten wie Extravertiertheit, Gutmütigkeit, Sturheit und Egoismus. Manche Hühner sind vom ersten Tag an zutraulich, sie suchen förmlich von sich aus den Kontakt und die Aufmerksamkeit der Bezugsperson, andere hingegen meiden selbst nach jahrelangem Vertrauensverhältnis jeglichen Körperkontakt und bleiben lieber auf Distanz. Viel mehr noch als bei den Gegenständen achte ich beim „Hühnermalen“ auf Porträthaftigkeit. Male – oder besser noch: portraitiere – ich meine Hühner, so versuche ich stets die eben beschriebene Einzigartigkeit jedes dieser Geschöpfe zu berücksichtigen und bildnerisch zum Ausdruck zu bringen. Ich bemühe mich die Gesichter der Vögel möglichst individuell zu erfassen, ihren Charakter wiederzugeben und sie in typischen Posen darzustellen.

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