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Albert MERZ
das Kreisel - Mischtechnik


handsigniert,
datiert: 1989
Format der Darstellung:
28x21cm, auf Papier,unter Glas gerahmt
38x38cm.

Künstler
Albert MERZ, 1942 geboren in Unterägeri/Schweiz; 1972-1975 Schule für Gestaltung, Luzern; 1980-1984 Studium an der Hochschule der Künste, Berlin; 1986 Arbeitsstipendium der Stadt Berlin, Arbeitsaufenthalt im Istituto Svizzero, Rom; 1997 Londoner Werkjahr der Zuger Kulturstiftung Landis Gyr Albert Merz lebt und arbeitet in Berlin.
"Klare Bilder voller Geheimnisse, ist das ein Paradox?“ fragt Albert Merz. In der konzentrierten Zeichensprache seiner Malerei gibt er darauf täglich aufs neu eine überzeugende Antwort, die immer wieder für Überraschungen gut ist. Besucher seiner Ausstellung tauchen ein in einen Strom von Bildern, die sowohl abstrakt als auch der gegenständlichen Welt vielfach alltäglicher Ding verpflichtet sind. Arbeiten im Wechsel von Mikrokosmos und Makrokosmologie, zeitgenössisch und archaisch zugleich. Sie beruhen auf dem Prinzip der Dualität. Parallele Bildfindungen, Gegensatzpaare sind es, die sie spannungsreich prägen. Albert Merz zielt dabei nicht auf das Verwischen von Polaritäten, sondern auf ihre Balance, ihren harmonischen Ausgleich. Und er zeigt das eine ins andere wandelbar. Dies betrifft nicht allein die Gegenüberstellung geometrischer und organischer Formen, aus naturnahen und technischen Zusammenhängen hergeleiteter Elemente. Polarität findet sich oft bereits beim Hell-Dunkel zweigeteilter Farbgründe. Im Vexierspiel von Licht und Schattenwirkung, kontrastreicher wie Ton-in Ton gesetzter Pinselstriche zu Farbformen von delikater Transparenz. Neuerdings treten plastische, unmittelbar aus der Farbflasche gespritzter Umrisslinien hinzu.

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