Alfred KORNBERGER
venezianische Impressionen aus 1987 - Siebdruck in Farbe


handsigniert, nummeriert
PP 5
Format der Darstellung:
abfallend, auf BüttenPapier 65x50cm.

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Künstler
Alfred KORNBERGER, geboren 3. Juli 1933 in Wien; verstorben 31. März 2002 ebenda war ein österreichischer Maler und Graphiker. Bereits während seiner Lehrlingsausbildung zum Lithografen besucht Kornberger Kurse für Malen und Zeichnen an der Wiener Volkshochschule. 1952 tritt er schließlich in die Meisterklasse Robin Christian Andersens an der „Akademie der bildenden Künste“ in Wien ein. Während des Studiums bereist Kornberger Europas Zentren der modernen Kunst. Ein Stipendium der UNESCO ermöglicht ihm sogar einen einjährigen Studienaufenthalt in Thailand. Kornberger sichert sich seine Existenz anfänglich noch als Werbegrafiker. Gleichzeitig führt der Maler seit 1958 ein großes Atelier in der Währingerstraße in Wien, das Alfred und seiner Frau gleichzeitig als Wohnung dient. Die öffentlichen Aufträge für Kunst-am-Bau werden zu einer weiteren Einnahmequelle. So gestaltet Kornberger in den 1960er Jahren eine Reihe von Wiener Häuserfassaden mit monumentalen Glasmosaiken und Graffiti. In den 60er Jahren setzt sich Kornberger noch mit dem Kubismus eines Picasso oder Braque auseinander oder nähert sich der surrealistisch anmutenden „metaphysischen“ Malerei eines Giorgio de Chirico an. Abstrakte Tendenzen hinterlassen nur kurzweilig ihre Spuren. Schließlich findet Kornberger zu seiner eigenen künstlerischen Sprache, die durch ihre Lebendigkeit besticht und den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Der weibliche Akt wird zu seinem Hauptmotiv. Immer und immer wieder findet Kornberger eine neue Variation, den nackten Frauenkörper auf der Leinwand festzuhalten. Sein Werk reiht sich damit in die große österreichische Tradition körperbetonter Kunst ein, die von Egon Schiele bis Alfred Hrdlicka reicht.

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