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Attila KOVACS
Geometrie aus 1973-75 - Lithographie


handsigniert, nummeriert
Auflage 100 Exemplare.
Format der Darstellung:
abfallend, auf Papier 60x75cm.
datiert: 1973-75

gtk.at
Künstler
Attila KOVACS, Attila Kovács (* 15. Dezember 1938 in Budapest; † 6. April 2017 ebenda) war ein ungarisch-deutscher Maler und Zeichner. Der Künstler lebte ab 1964 in Westdeutschland und ab 1984 sowohl in Ungarn als auch in Deutschland. Attila Kovács besuchte von 1958 bis 1964 die Ungarische Hochschule für Angewandte Künste Ungarischen Akademie der Bildenden Künste (Iparmuvészeti Foiskola) und studierte Gobelin und dekorative Malerei in Budapest. 1964 emigrierte er über Wien in die BRD und studierte von 1965 bis 1969 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, wo er im Jahre 1970 sein Diplom erhielt. Kovács war Professor für Malerei an der Ungarischen Akademie der Bildenden Künste (Magyar Képzomuvészeti Foiskola) zwischen 1997 und 2001 und lebte sowohl in Köln als auch in Budapest. 2001 erhielt er den Titel "Doctor of Liberal Arts" an der Künstlerischen Fakultät der Janus Pannonius Universität der Wissenschaften (Janus Pannonius Tudománye gyetem) in Pécs. 2009 hörte er mit seiner Lehrtätigkeit auf und 2010 löste er auch sein Atelier in Köln auf. In demselben Jahr zog er endgültig nach Budapest. Er war Mitglied im Deutschen Künstlerbund. Kovács begann seine Karriere als bildender Künstler im Februar 1958 und hier entstanden seine ersten abstrakten Gemälden und non-figurativen Pastell-Bilder. Noch in diesem Jahr fing er mit der Ausarbeitung der additiven Grundlagen für seine eigene visuelle Sprachtheorie an: eins + eins + … (Ja-Nein, 1958, Papier, Tempera). Im Herbst 1963 erlebte er ein eigenartiges intellektuelles Treffen mit dem ungarischen Mathematiker János Bolyai auf den Seiten der Zeitschrift "Leben und Wissenschaft" – dort las er den Auszug Bolyais theoretischer Forschung über die nichteuklidische Geometrie, welche später zu einem Grundpfeiler seines Lebenswerks wurde. Kovács emigrierte nach West-Deutschland, wo er vom 3. Juli bis zum 26. August 1964 in dem sich neben Nürnberg befindenden provisorischen Ausländerlager in Zirndorf seine er sten sequenziellen Zeichnungen anfertigte. Diese aus 14 Zeichnungen bestehende Reihe ist laut Forschungen des Staatlichem Museums für Kunst und Design in Nürnberg das erste bildende Kunst-ambitionierte sequenzielle Werk, welches gegenwärtig zu der Sammlung des Museums gehört. 2004 Mihály von Munkácsy-Preis des ungarischen Kultusministeriums, Budapest; 1984 Arbeitsstipendium, Kunstfonds e.V., Bonn; 1977 Arbeitsstipendium der BDI, Köln; 1975 Stipendium für Malerei der Stadt Köln

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