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Herbert BREITER
aus der Mappe Mani I - Farblithographie


handsigniert, nummeriert
Auflage 100 Exemplare.
datiert: 1977
Format der Darstellung:
16,5x22,5cm, auf BüttenPapier, in Passepartout, 32x37cm.

Künstler
Herbert BREITER, geboren 21. Februar 1927 in Landeshut, Schlesien; verstorben 9. Oktober 1999 in Salzburg war Maler und Lithograf. Der im schlesischen Riesengebirge geborene Herbert Breiter kam 1945 als junger Mann nach Salzburg und hat die bildenden Kunst dieser Stadt über Jahrzehnte geprägt. Er war einer der Organisatoren der Grafischen Werkstatt, die von Künstlern von nah und fern genutzt wurde. Er förderte zwei Generationen nachkommender Maler, Zeichner, Radierer und Grafiker. Herbert Breiter liegt im Salzburger Kommunalfriedhof begraben. Oberhalb des Toscanini-Hofs wurde auf der von Paris Lodron 1635 erbauten historischen Peterswachtbastei im Februar 2012 eine Gedenktafel - Herbert-Breiter-Terrasse - enthüllt, an jener bekannten Stelle, an der auch Breiter viele Salzburg-Impressionen festgehalten hatte. Breiter meldete sich 1944 zur Aufnahmeprüfung an der Dresdner Kunstakademie, wurde aber zur Wehrmacht einberufen. 1946 versuchte er sich an der Kunstgewerbeschule in Salzburg zu bewerben, besuchte diese allerdings nie. 1947 erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft und lernte die Malerin Agnes Muthspiel kennen, die zu seiner Lebens- und Künstlergefährtin wurde. Er schloss Freundschaft mit Gottfried von Einem und dem Bühnenbildner Caspar Neher und lernte als Schüler von Max Peiffer Watenphul noch andere gleichgesinnte Künstler kennen. Ab diesem Zeitpunkt begann auch Breiters rege Ausstellungs- und Reisetätigkeit. In Italien und Griechenland entstanden vor allem Landschaftsbilder in Aquarell und Öl sowie umfangreiche Lithografiezyklen. Bis zu seinem Tod lebte Breiter in Salzburg.
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